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Online-Sitzungen als Heilpraktiker für Psychotherapie: Das sollten Sie beachten

Immer mehr Klientinnen und Klienten wünschen sich Sitzungen per Video. Für Heilpraktiker für Psychotherapie ist das eine Chance, erreichbarer zu werden. Gleichzeitig gelten dieselben Pflichten wie in der Praxis: Schweigepflicht, Datenschutz und eine saubere Dokumentation.

Checkliste für die Videosprechstunde

  1. Geeignetes Videotool wählen. Es sollte für den Gesundheitsbereich gedacht sein, nicht für private Videochats.
  2. Auftragsverarbeitung klären. Mit dem Anbieter benötigen Sie in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
  3. Einwilligung einholen. Informieren Sie Klienten vorab über Ablauf, Technik und Datenschutz und dokumentieren Sie die Zustimmung.
  4. Störungsfreien Raum sichern. Ihr Raum und der Raum der Klienten sollten vertraulich sein.
  5. Notfallplan festlegen. Wie erreichen Sie Klienten, wenn die Verbindung abbricht oder eine akute Krise auftritt?
  6. Termine und Erinnerungen bündeln. Weniger Ausfälle durch automatische Terminerinnerungen.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfen Sie Ihre Berufsordnung und Datenschutzpflichten im Einzelfall.

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Termine, Klientenkontakte und Video getrennt zu führen, kostet Zeit.

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